Das FREE-Zeitalter: free SMS, free Internet, free Sim-Karten?

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Dies ist die aktuelle News vom Mittwoch, 11. Oktober 2017 auf Handygott.de mit dem Thema "Das FREE-Zeitalter: free SMS, free Internet, free Sim-Karten?". Viel Spass beim Lesen!

Das FREE-Zeitalter: free SMS, free Internet, free Sim-Karten?

FREE ist das Signalwort unserer Zeit geworden und ruft die wachen Schnäppchenjäger dieser Tage auf den Plan. Dabei haben sich viele Handynutzer bereits an die verlockenden Angebote gewöhnt, FREE SMS offeriert zu bekommen oder FREE Internet nutzen zu können. Doch die FREE Sim-Karte bedarf zunächst einer Erklärung, was in diesem Beitrag nachgeholt werden soll.

Abbildung 1: Die Sim-Karte ist das Verbindungsstück zwischen Hardware und Provider. Der Inhalt sind sowohl Daten des Providers als auch Daten des Nutzers.

Abbildung 1: Die Sim-Karte ist das Verbindungsstück zwischen Hardware und Provider. Der Inhalt sind sowohl Daten des Providers als auch Daten des Nutzers.

Wortwegweiser: SIM-Karte

Die SIM-Karte hat einen vergleichsweise einfach zu merkenden Namen, wenn man bedenkt, dass die Buchstaben-Folge eigentlich Subscriber Identity Module heißt. Die einfachste Erklärung für die SIM-Karte ist diese: Sie verbindet die Hardware, also das Gerät, und den Provider. Vergleichbar sind die Karten mit denen der Krankenkasse. Zumindest ist der inhaltlich wichtige Part auch bei der Krankenkassenkarte nicht größer als der Chip einer SIM-Karte.

Neben den Inhalten des Providers, die den Start in die Welt des mobilen Telefonierens und Surfens ermöglichen, ist auf der Sim-Karte auch Platz für Individuelles vom Nutzer. Pin-Nummer und Rufnummer werden auf der Sim-Karte festgeschrieben. Ein Sim-Karten-Leben ist mitunter ganz schön anstrengend, denkt man die Inhalte, die aufgespielt und wieder gelöscht werden. 100.000 Aktivierungen sind über den Lebenszyklus hinweg möglich, erklären die Hersteller.

Abhängig von der Konstruktion des benutzten Handys ist die Nutzung einer Sim-Karte oder zwei Karten. Wer ein Geschäftshandy mitführen muss und ein Privatgerät mitführen will, der trägt oft zwei Geräte bei sich. Mit einem Doppelslot ist dies nicht mehr nötig. Dieser bietet Platz für zwei Sim-Karten und ermöglicht die parallele oder abwechselnde Nutzung.

Sim-Karten gibt es heute nicht nur in der gewohnten Größe, sondern im Mini-, Micro- und Nano-Format. Diese Unterscheidung macht das Leben von so manchem Verbraucher unnötig schwer, denn der Austausch der Hardware (des Smartphones) kann so auch den Austausch der Sim-Karte bedingen. Grundsätzlich zeigt sich auch hier der Trend zum Kleinerwerden, denn die Nano-Sim-Karte ist heute die gängige Größe in den meisten Smartphone-Modellen.

Abbildung 2: Sobald die Sim-Karte im Handy steckt, kann telefoniert und gesurft werden. Die neueste Technik initiiert nun einen Schwenk zur eSim-Karte.

Abbildung 2: Sobald die Sim-Karte im Handy steckt, kann telefoniert und gesurft werden. Die neueste Technik initiiert nun einen Schwenk zur eSim-Karte.

 

Aktuell macht die eSim-Karte von sich Reden, die eigentlich gar keine Sim-Karte mehr ist, sondern direkt im Gerät integriert ist – Card FREE sozusagen. Der große Nachteil: Die eSim-Karte gibt es in Deutschland aktuell nur bei einem Anbieter – und dort sind die Profile bereits vergriffen, so heißt es in der Fachpresse.

Die Prepaid-Variante ist so einfach wie ein Vertrag. Und das bei voller Kostenkontrolle

Sim-Karte ordern, Sim-Karte aufladen, Konto verwalten. So einfach ist das Prinzip der Prepaid-Sim-Karte bei manchem Anbieter. So weit. So gleich. Der Unterschied ist hingegen die FREE Möglichkeit, kostenlos eine Sim-Karte zu bestellen oder diese direkt mit einem Guthaben auszustatten.

Ein Guthaben von fünf oder zehn Euro lässt sich direkt im selben Arbeitsschritt ordern. Wer auf 20, 30 oder 50 Euro erhöht, der bekommt fünf Euro quasi for FREE. Wer sich für die Idee begeistern kann, die automatische Aufladung zu aktivieren (und damit einen Vertrag zu simulieren), bekommt zehn Euro for FREE. Damit bleiben alle Vorteile der Prepaid-Variante erhalten und auch die Vorteile der Vertragsvariante kommen zum Tragen.

Was sich genau dahinter verbirgt, zeigt ein Blick auf diese Vergleichstabelle:

  Prepaid-Handy Vertragshandy
Vorteile
  • keine Vertragsbindung
  • volle Kostenkontrolle
  • mit Auflade-Automatik bequem wie ein Vertrag
  • günstige Handyangebote
  • Ratenzahlung möglich
  • Sonderaktionen möglich
Nachteile
  • keine Rabattoption auf teure Smartphones, die sonst im Rahmen einer Vertragsverlängerung gewährt werden
  • keine Möglichkeit zur  Ratenzahlung
  • Vertragsbindung von meist 24 Monaten
  • automatische Verlängerung, wenn nicht gekündigt wird
  • schlechte Kostenkontrolle
  • versteckte Kosten
  • Flatrate nur im Volumenrahmen nutzbar
empfohlen für Menschen ohne geregeltes Einkommen und Smartphone-User, die sich eine größtmögliche Flexibilität erhalten möchten. Menschen mit dem Bedürfnis, langfristig die Telefonie organisiert zu haben, und sich keine Gedanken um das eigene Nutzungsverhalten machen zu müssen.

Verbrauchertipp: Wie viel FREE steckt in Triple-Play-Tarifen?

Abbildung 3: Fernsehen, telefonieren und im Internet surfen - das ist möglich mit einem Triple-Play-Tarif.

Abbildung 3: Fernsehen, telefonieren und im Internet surfen – das ist möglich mit einem Triple-Play-Tarif.

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 04/2017 Triple-Play-Tarife unter die Lupe genommen. Achtung: Darunter ist nicht die Kombination aus Hard- und Software-Komponente wie in diesem Beispiel gemeint, sondern ein Vertrags-Bundle. Bei der Überprüfung der Gebühren fürs Telefonieren, Surfen und Fernsehen in einem Gesamtpaket kommt die Testredaktion zu diesem Schluss: „Über 24 Monate summiert sich der Unterschied zwischen dem billigsten und dem teuersten Angebot auf fast 1 600 Euro. Doch kein Provider weist diese Gesamt­kosten aus. Die meisten werben mit monatlichen Grund­preisen. Die decken aber nicht alle Ausgaben und enthalten oft kurz­zeitige Rabatte.“

Um zu prüfen, ob das 3-in-1-Angebot rein rechnerisch sinnvoll ist, sind folgende Schritte zu gehen:

  • Informationen einholen, welche Anbieter regional verfügbar sind.
  • Festlegung der Intergeschwindigkeit: Was ist verfügbar? Was wird benötigt?
  • Tarifvergleich mit Blick auf die Gesamtkosten – nicht mit Blick auf die monatlichen Kosten.
  • In aller Regel ist der Mietpreis für einen Internetrouter teurer als ein Gerät anzuschaffen.

 

Abbildung 1: pixabay.com © PublicDomainPictures (Creative Commons CC0)

Abbildung 2: pixabay.com © Pexels (Creative Commons CC0)

Abbildung 3: pixabay.com © Pexels (Creative Commons CC0)

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